Warriors Newsredaktion

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Spielabbruch nach Flutlicht-Panne

Es hätte ein toller Saisonstart werden sollen. Alles war vorbereitet für ein grosses Spiel gegen die Calanda Broncos in der NLA. Die U19 konnte bereits einen ersten Sieg gegen die Bern Grizzlies feiern… und dann fiel das Licht aus…

Während dem ganzen Nachmittag blies ein steifer Wind durch das Stadion Deutweg. Im Verlaufe des Nachmittags liessen die Regenschauer nach, gleich zwei Regenbogen bildeten sich über dem Deutweg und erhellten die Gemüter des Publikums. Etwas weniger erhellend war dann die Leistung der ersten Mannschaft der Warriors in den ersten beiden Spielvierteln. Und gar nicht erhellend war der Ausfall der städtischen Infrastruktur.

Aber von Anfang an: Nach dem ersten Abschnitt lag man 0:13 zurück, bis zur Pause kamen weitere 14 Gegenpunkte dazu. Die Broncos lagen nicht nur nach Punkten vorne sondern auch was die Anzahl Flags angeht. Doch solange das Resultat stimmt, spielen Flags nur in der Statistik eine Rolle. Eine viel grössere Rolle aber spielte die Infrastruktur im Stadion Deutweg. In der Halbzeit verabschiedete sich unvermittelt die Flutlichtanlage. Die Platzmitte war mehr oder weniger ausgeleuchtet, die beiden Endzonen verschwanden aber im Dunkel der Nacht. Der Platzwart war auch nach der von den Referees angesetzten Frist von 30 Minuten nicht in der Lage, die Beleuchtung wieder in Gang zu bringen. Das Spielfeld blieb dunkel, die Schiedsrichter mussten das Spiel beim Stand von 27:0 aus Sicht der Broncos abbrechen.

Der Grund für den Ausfall der Infrastruktur ist noch nicht bekannt und muss durch die Vermieterin, die Stadt Winterthur, untersucht werden. Die elektrischen Anlagen und deren Bedienung wird durch das Sportamt sichergestellt und kann von den Mietern nicht beeinflusst werden. Die Leidtragenden dieses Zwischenfalls sind die Zuschauerinnen und Zuschauer und natürlich die Akteure auf dem Rasen.

Über die Konsequenzen wird die Technische Kommission des Verbandes entscheiden. Da der Betrieb der Lichtanlage ausserhalb des Einflussbereichs des Vereins liegt, kann davon ausgegangen werden, dass allenfalls die zweite Hälfte des Spiels noch nachgeholt werden muss.

 

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